DVT - Digitale Volumentomografie

Bei vielen Erkrankungen im Hals- Nasen- Ohren und auch im Zahn- und Kieferbereich ist eine exakte Bildgebung zur Diagnosefindung unerlässlich. Die uns in der Praxis zur Verfügung stehende digitale Volumentomographie (SCS Planmeca Med Series H23) ist die modernste digitale Röntgentechnik, die für Sie viele Vorteile in sich vereinigt. Es handelt sich um ein dreidimensionales Röntgenverfahren. Die Methode ermöglicht extrem hochauflösende Aufnahmen des Kopf-, Hals- und Kieferbereichs in 3D-Darstellung. Der Informationsgehalt ist im Vergleich zu bisherigen 2D-Aufnahmen deutlich höher. Bei vielen Fragestellungen erlaubt diese Methode eine exzellente Beurteilung von knöchernen Strukturen und deren Umgebung.

  • Diagnostik von Nebenhöhlenerkrankungen auch vor Operationen und Zahnimplantationen,
  • Nasennebenhöhlenentzündungen, Zysten und Polypen in den Nebenhöhlen
  • Erkrankung des Mittelohres
  • Diagnostik von chronischen Mittelohrentzündungen und Ohrmissbildungen
  • Erkrankungen des Kiefers, einzelner Zähne oder Zahnwurzeln
  • Diagnostik von knöchernen Mittelgesichtsverletzungen

 

Ihre Vorteile:

Das spezielle Röntgenverfahren erstellt Querschnittsbilder verschiedener Körperabschnitte mit höchster Detailgenauigkeit. Wir können Ihnen die Bilder noch in der Sprechstunden nach sehr kurzer Untersuchung präsentieren und direkt mit Ihnen besprechen. Eine umständliche Terminierung sowie zusätzliche unnütze Wartezeiten entfallen, was viele Patienten zu schätzen wissen. Die Untersuchung wird im Regelfall im Sitzen, gelegentlich auch im Stehen in einem offenen System durchgeführt. Eine enge Röhre, die viele Patienten oft befürchten, wird bei der DVT nicht benötigt. Es wird lediglich eine Kopfstütze angepasst, somit ist dieses Verfahren auch für Patienten mit Raumangst unproblematisch. Durch die hohe Abbildungstreue der erzeugten Bilddaten entsteht ein korrektes anatomisches Bild, in dem wir Veränderungen dimensionsgenau ausmessen können. Auf einem Monitor kann dann ein exaktes Abbild der Anatomie aus allen Blickwinkeln betrachtet werden und mit Ihnen besprochen werden. Dieses alles erreichen wir mit einer minimalen Strahlenbelastung, die höchstens 50 Prozent einer normalen Computertomographie entspricht. Die geringere Strahlendichte im Vergleich zu einer CT Untersuchung vermindert die Gefahr der Augenlinse zu erkranken.

 

Kostenübernahme bei gesetzlichen und privatversicherten Patienten:

Privat versicherten Patienten werden die Kosten für eine DVT in der Regel problemlos erstattet. Die meisten gesetzlichen Krankenkassen dagegen erstatten dieses moderne Diagnoseverfahren bislang noch nicht. Gesetzlich krankenversicherten Patienten wird eine DVT-Aufnahme deshalb als Selbstzahler-Leistung angeboten. Bei deutlich verminderter Strahlenbelastung hat diese diagnostische Methode in den meisten Fällen für uns eine bessere Aussagekraft als die konventionelle CT-Aufnahme. Natürlich arbeiten wir mit den bestehenden radiologischen Einrichtungen unserer Umgebung auch weiterhin sehr gut zusammen und können Ihnen den für Ihren Fall besten diagnostischen Weg individuell erläutern.